Interregionales Project II
Von der Europäischen Gemeinshaft (FESR) mitfinanziert

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Cinque Torri sind eine Gruppe enormer, in einer Reihe stehender Felsmassen, so daß sie als eine Reihe von Türmen erscheinen. Sie erheben sich auf einem breiten Vorsprung, von dem aus man eine des schönsten, 360° umfassenden, panoramischen Aussichten auf die Dolomiten geniest: im Vordergrund, auf einer Seite, die Croda da Lago und die Averau, auf der anderen Seite der Frontverlauf des Ersten Welkrieges mit dem Sasso di Stria, dem Lagazuoi und den Tofanen. Und dann, in immer größerer Entfernung, Cortina d'Ampezzo, der Cristallo, der Sorapiss, der Antelao und der Civetta.

Während des Ersten Weltkrieges befand sich an den Cinque Torri die zweite italienische Frontlinie mit einem verzweigten Netz von Schützengräben, Stellungen und Laufgräben, von wo aus, dank der aussergewöhnlichen Lage, die Offiziere den ganzen Frontbereich, von den Tofanen bis zum Sasso di Stria unter Beobachtung hielten. Zusammen mit dem Castelletto, sollten sie, nach ursprünglichen strategischen Plänen der Italiener, das System der hochgelegenen Stützpunkte zur Überwachung des Costeana Tales darstellen.


 

 

Genau wegen der außergewönlichen, topographischen Eigenschaften des Ortes, hat sich bei den Cinque Torri das Artilleriekommando niedergelassen: um die Felsmassen wurden mehrere, gegen die österreichischen Stellungen des Sass de Stria, des Piccolo Laguzuoi und des Castelletto gerichteten, Geschützbatterien aufgestellt. Es waren gerade die Habitzen der Cinque Torri, welche die Festung Tre Sassi am Valparola Paß trafen und endgültig kampfunfähig machten.
König Vittorio Emanuele III besuchte mehrmals diese Kriegsfront und die dort eingesetzten italienischen Soldaten.

 
       
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