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Interregionales Project II Von der Europäischen Gemeinshaft (FESR) mitfinanziert
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Am 20. Oktober 1915 erreichte eine Abteilung der "Alpini" (Gebirgsjäger) das Felsband des Lagazuoi, jene breite Felsstufe, die die Wand auf halber Höhe des Bergs durchschneidet und die von den Österreichern überraschenderweise vernachlässigt worden war.
Die Cengia Martini, benannt nach dem Kommandanten des Bataillons, das sie besetzte, wurde zum wahren Pfahl im Fleisch der Österreicher. Von hier konnten die Italiener nämlich die österreichischen Schützengräben am Valparola-Paß ungestraft von oben mit Maschinengewehren und Handgranaten beschießen. Die Nutzlosigkeit der traditionellen Gefechte, die gegen durch Drahtverhau und Maschinengewehre verteidigte Stellungen vollkommen unwirksam waren, war jedoch mittlerweile beiden Gegnern klar.
Beide Heere begannen somit, den Berg auszuhöhlen, um in seinem Innern Unterstände für Männer und zum Überleben wichtige Waffen zu gewinnen, und verwandelten so den Lagazuoi in die neue Burg des 20. Jahrhunderts. |

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So kam es, daß sie schon bald entdeckten, daß die einzige Möglichkeit zur Eroberung der befestigten gegnerischen Stellungen darin bestand, einen Tunnel zu graben, der sie, sobald er in die Nähe des Feinds gelangt und mit Sprengstoff gefüllt worden war, in die Luft sprengte. Fünf "Minen" explodierten, vier österreichische, die gegen die Cengia Martini gerichtet waren, und eine italienische, um den Lagazuoi zu erobern. Die auf dem Gebirge noch sichtbaren Krater und die beiden großen Geröllhalden an seinem Fuße, die auf den Vorkriegsphotos noch nicht zu sehen waren, sind das Ergebnis dieser Explosionen. Auch die Minen waren jedoch im wesentlichen unnütz und brachten beiden Heeren nur unerhebliche taktische Vorteile.
Im Oktober 1917 führte die österreichisch-deutsche Offensive von Caporetto zum Rückzug des italienischen Heers auf die Linie des Grappa und der Piave und demzufolge zur Aufgabe der Dolomiten-Front und der im Herzen des Gebirges erstellten zyklopischen Werke.
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