Interregionales Project II
Von der Europäischen Gemeinshaft (FESR) mitfinanziert

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Es sind fast neunzig Jahre vergangen, seitdem sich tausende italienischer und österreichisch - ungarischer Männer im Gebirge bei Cortina d'Ampezzo, während des furchtbaren bewaffneten Zusammenstoßes im Laufe des Ersten Weltkrieges, gegenüberstanden.

Um die Erinnerung an jene Ereignisse wachzuhalten, hat die Gemeinde von Cortina d'Ampezzo mit den österreichischen Partnern, der Gemeinde von Koetschach-Mauthen und dem Altkaiserjägerklub aus Innsbruck, das was zwischen den Jahren 1914 und 1918 die italienischen Alpenjäger und die österreichischen Kaisersjäger im Gebirge bauten, in ein großes Denkmal verwandelt. Dies erfolgte im Rahmen des Durchführungsprogrammes Interreg II Italien-Österreich, dank der über die Region Veneto von der Europäischen Gemeinschaft erteilten finanziellen Unterstützung und der Mitfinanzierung seitens privater Bürger, in Zusammenarbeit mit der Sopraintendenza ai Beni Ambientali Venetiens und der Regole d'Ampezzo.

Das Ergebnis dieser ungeheuren, die Kriegsarchäologie und Restaurierung betreffenden Anstrengungen, an denen auch die Streitkräfte der Länder, welche sich vor 90 Jahren auf diesen Gebirgen gekämpften, teilgenommen haben, ist ein sehr großes, in jeder Jahreszeit zu besichtigendes Freilichtmuseum des Ersten Weltkrieges.


 

 

Entlang der Pfade und der Skipisten, nicht weit von den Hütten und Klettergärten im Herz der Dolomiten, ist es nun möglich die Kriegsgalerien von Lagazuoi, die Schützengräben und die Stellungen im Freien der Cinque Torri und die renovierte, in ein Museum des Ersten Weltkrieges auf den Dolomiten verwandelte Festung Valparola, zu besuchen.
Bisher hatten diese Orte die Grausamkeit und Nutzlosigkeit eines Krieges bezeugt, dessen Sinn sogar schwierig zu verstehen war. Dagegen sprechen uns jetzt die zurückgewonnen Spuren und Trümmer mit der nützlichen und zivilen Sprache der Kenntniss an.

 
       
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